Segeltuchfabrikanten testen ständig neue Mischungen und Kombinationen von Fasern und entwickeln computergestützt Herstellungsverfahren, um sowohl Regattaseglern, vermehrt aber auch Fahrtenseglern beste Tuche zu bieten. Diese sind zwar teurer, bleiben aber länger in Form.
Bekommen herkömmliche Segel ihre dreidimensionale Form durch das Profil mehrerer flacher Segeltuchbahnen mit bogenförmigen Kanten, die miteinander vernäht oder geklebt werden, wird bei 3DL-Segel von North Sails das gesamte Segel in einem Stück über einer dreidimensionalen Form gebaut. Dabei wird auf die 3D-Form zunächst eine Mylar-Folie gelegt und anschließend per PC-Steuerung Aramid- oder Carbonfasern aufgebracht, die dann entsprechend der zu erwartenden Lasten bei dem jeweiligen Segel strukturiert werden. Unter Vakuum wird anschließend thermoplastisch eine zweite Folie auf die Basisfolie und die Fasern gepresst. Eckverstärkungen, Liektaue und Lattentaschen werden nach dem Aushärten des Laminats angebracht.
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