Hafenkunde mit Google Maps

05/2010

Hafenkunde mit Google Maps

Der „Big Brother“ des Internets, die Firma Google, bietet mit Google Maps ein auch für Wassersportler sehr interessantes Tool an. Dieser kostenfreie Kartendienst ist nicht nur auf manchen Mobiltelefonen mit eingebautem GPS-Empfänger nutzbar, sondern läuft ohne weitere Programminstallation (wie es bei Google Earth nötig ist) auf praktisch jedem Laptop oder Bord-PC.


Damit lassen sich Straßenkarten anzeigen, Fahrtrouten zu Lande berechnen und – ist ein GPS angeschlossen – die aktuelle eigene Position als Karten- oder Satellitenansicht einblenden. Sogar Straßennamen werden angezeigt, damit man die richtige Taverne finden kann.


Wassersportlern bietet die Satellitenansicht einige interessante Möglichkeiten: Neben der Schiffsposition lassen sich vorm Einlaufen Häfen und Ankerplätze aus der Vogelperspektive begutachten. Einziger Haken: Die Satellitenfotos müssen hoch genug aufgelöst und aktuell sein.


Nicht immer sind die Karten aktuell, wie unser Beispiel-Bild zeigt: Auf der Karte links ist die kroatische Marina Kastela bei Split zu sehen – nicht das kleine Hafenbecken mit den Fischerbooten darin, sondern die Wasserfläche westlich davon. Man kann erkennen, dass eine Mole existiert. Nördlich dieser Mole befindet sich seit rund fünf Jahren die fertige Marina mit hunderten Liegeplätzen an den Stegen, aber das „aktuelle“ Foto von Google Maps zeigt noch keinerlei Marinaeinrichtungen.

Text: Hans Mühlbauer

 

Aktuelle Meldungen

« zurück |  vor »

Neu auf dem Markt

« zurück |  vor »

Jetzt am Kiosk: das September-Heft

Special Klassische Motorboote
Bootstests Jeanneau Leader 8/9/10, Sloep Corsiva 620, Noaber 47, Cruiser Salona 42
Praxis Stahlschiffe beurteilen Messe Interboot Friedrichshafen

148 Seiten Markt & Magazin
Abo mit Prämie bestellen » Mini-Abo testen »