Walross IV: Rolling home
Nach zwei Jahren Weltreise über China, Australien und Südamerika kehrt die „Walross IV“ jetzt nach Deutschland zurück12. April 2010 Wir befinden uns noch in der Eingewöhnungsphase. Jedenfalls ist der Schlafbedarf der abrupt einsetzenden Seekrankheit zur Folge schon deutlich angestiegen.
Das war wohl nix16. April 2010 Das war wohl nix mit einem Tag Basteln... Wir sind heute morgen guter Dinge ausgelaufen. Nach dem Setzen des Großsegels stellten wir noch zahlreiche weitere Nahtschäden am Großsegel fest, außerdem eine tordierte Segellatte. Also wieder zurück auf unseren Ankerplatz und noch „ein bisschen“ nähen.
Wehmut und Vorfreude
22. April 2010 Jeder Blick ins Großsegel macht bange. Entdecke ich eine neue offene Naht? Glücklicherweise bleibt uns ein neuer Alarm erspart. Leider aber über lange Strecken auch der Wind. Wir trösten uns über das nervende Motorgeräusch, das uns begleitet, mit dem Wissen, dass wir damit endlich die Wassertanks voll kriegen.
Recife, Brasilien. Crew vollständig!
26. April 2010 Seit gestern Abend ist auch Jutta de Winter (Christina Winter) an Bord. Damit sind wir bei der vollen Crewstärke angekommen. In den letzten Tagen haben wir die Ausrüstung für die Atlantikfahrt zu den Azoren fast abgeschlossen.
Kurz vorm Aufbruch
28. April 2010 Heute ist das reparierte Grossegel aus Joao Pessoa (ca. 120 km nördlich) angeliefert worden. Ein Teil der Crew hat es an Bord geschafft und angeschlagen, ein anderer in Rekordzeit drei Behörden aufgesucht, um ordnungsgemäß Brasilien verlassen zu können.
Zweiter Seetag
30. April 2010 Wir verlassen endgültig die Nähe zur brasilianischen Küste (Natal Bb achteraus). Nachdem sich etwa die Hälfte der Crew eineumeln musste, geht es nun allen gut.
Immer schneller
11. Mai 2010 Kontinuierlich steigern wir unsere Reisegeschwindigkeit. Acht, in Spitzen sogar mal zehn Knoten Fahrt sind keine Seltenheit mehr.