Walross IV: Mit dem Bronzefock ums Kap
Wir begleiten die „Walross IV“ beim zweiten Teil ihrer Weltumseglung, die von Neuseeland über Südamerika bis zum Frühjahr zurück nach Deutschland führt.16. Feb. 2010, 09:40 Uhr
Kurz nach dem Wachwechsel passierten wir Kap Hoorn bei Flaute in einem Abstand von einer Seemeile. Mit einem ordentlichen Schluck Champagner zelebrierten wir das Ereignis; der Smut reichte dazu einen Krabbencocktail. Nach 5.353 Seemeilen „segelten“ wir mit der Bronzefock in geringer Distanz zum Ufer an dem sonst sturmumtosten Kap vorbei. Wir haben eine der eher seltenen Wettersituationen mit wenig Wind am Kap angetroffen.
„Walross IV“ in Ushuaia
18.02.2010
Kurz vor Mitternacht des 17. Februar 2010 fiel der Anker vor dem Yachtclub AFASyN in der Bahia Ushuaia, nach einem klassischen, perfekt vorbereiteten Segelmanöver ohne Motor. Warum ohne Maschine? Ganz wollte uns der Ozean wohl doch nicht entlassen. Eingangs des Beagle-Channels fiel die Hauptmaschine aus.
Kap Hoorn von Land aus
05.03.2010
Endlich hat es geklappt. Die Crew der Walross IV hat den Felsen Isla Hoornos erklommen und den begehrten Stempel in den Pässen und im Logbuch bekommen.
Unfall an Bord
08.03.2010 09:01
Am 6. März ereignet sich kurz vor Wachwechsel gegen 24 Uhr ein Unfall, bei dem Dieter am linken Augenlid verletzt wird. Das Auge selbst wurde dabei nicht beschädigt. Der Patient wurde durch Bordarzt Hannes medizinisch versorgt. Wir haben daraufhin beschlossen, zurück nach Puerto Williams zu gehen.
09.03.2010, 15:46 Uhr
Beagle-Channel, die 5te
Mal wieder ging es nachts durch den Beagle-Channel. Sämtliche Robben und Seevögel entlang der Route nach Puerto Williams (Willhelmshafen?) kennen die W4-Crew schon beim Namen. Nach der erneuten Ankunft im südlichsten Yachtclub der Welt, dem Micalvi-YC, ging natürlich die ganze Bürokratie von vorne los. Und das, obwohl wir nur zwei Crewmitglieder absetzen wollten.