Quallenalarm!
Am Mittelmeer müssen sich Badeurlauber laut ADAC vor giftigen Quallen in Acht nehmen. Bereits jetzt haben sich an der Costa Blanca in Südspanien um 700 Badegäste an den Nesseltieren verbrannt. Zu Strandsperrungen kam es bisher nicht, spezielle Flaggen am Strand weisen aber auf die Gefahr hin.Bei Kontakt mit Quallen sollte man so schnell wie möglich aus dem Wasser gehen. Die Nesselkapseln auf der Haut sollten nicht mit der bloßen Hand entfernt und keinesfalls mit Süsswasser abgespült werden. Ein weiteres Platzen der Kapseln kann mit Essig oder Rasierschaum verhindert werden. Danach sollte man die Tentakel mit einer Scheckkarte oder einem stumpfen Messer vorsichtig abschaben. Ansonsten lassen sich die Nesseln auch mit trockenem Sand abreiben. Bei größeren Verbrennungen sollten Urlauber laut ADAC unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Die deutsche Nord- und Ostsee weisen derzeit im Schwimmbereich (mindestens ein Meter Wassertiefe) eine sehr gute bis gute Wasserqualität auf. Vorsicht geboten ist allerdings in den gerade bei Kindern beliebten Flachwasserzonen der Strände, also an Buhnen, Bächen oder Einleitungen. Hier können punktuell hohe Keimkonzentrationen lauern. Dies zeigte der erst vor kurzem veröffentlichte ADAC Wasserqualitäts-Test, bei dem ausschließlich der Spiel- und Badebereich untersucht wurde.
Detaillierte Informationen zur Wasserqualität, Badesituation, Temperatur und zum Badewetter in 13 beliebten Urlaubsländern bietet der ADAC im Internet unter adac.de/sommerservice und unter der Telefonnummer 01805/10 11 12 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz, aus Mobilfunknetzen max. 42 Cent/Min.).