Mit Maschinenproblemen bat die sechsköpfige Crew des Wasserschutzpolizeiboots „Sylt“ die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am 24. Januar um Unterstützung. Das Polizeiboot lag manövrierunfähig in der Norderaue, im Fahrwasser zwischen der Insel Föhr und der Hallig Langeneß, vor Anker.
Der Seenotkreuzer „Vormann Leiss“ von der Station Amrum nahm nahm von Wittdün aus Kurs auf den Havaristen. Treibendes Eis in der Norderaue bereitete ihm dabei keinerlei Probleme, der Seenotkreuzer konnte ungehindert manövrieren.
Mit einer Wurfleine übernahmen die Wasserschutzpolizisten die schwere Schleppleine. Die Seenotretter schleppten das Streifenboot anschließend in den etwa fünf Seemeilen entfernten Hafen von Wyk auf Föhr.
seenotretter.de