Drei Fragen an ...
Bootshandel-Magazin: Aller guten Dinge sind drei, möchte man sagen. Was wird sich bei der diesjährigen Boatshow in Kressbronn-Gohren ändern?
Daniel Rück: Um die Präsentation kompakt und übersichtlich zu gestalten, werden wir alle Boote im Hafenbecken direkt vor unserer Krananlage konzentrieren. Die räumliche Trennung von Segel- und Motorbooten in unterschiedliche Bereiche wird entfallen. Es wird einen zentralen Rundlauf geben.
Sie haben sich 2010 vorgenommen, nach den Vorbildern in Monaco und Genua auch am Bodensee Wellen zu schlagen. Ist das gelungen?Daniel Rück: Sicher möchte ich unsere Veranstaltung nicht mit den großen Inwater-Boatshows am Mittelmeer oder in den USA vergleichen. Aber die Richtung stimmt, das Konzept kommt gut an und regional am Bodensee konnten wir unsere Ausstellung erfolgreich etablieren.
Dann sind herkömmliche Wassersportmessen in Düsseldorf, Hamburg oder Friedrichshafen nicht mehr nötig?
Daniel Rück: Ich sehe unsere Veranstaltung eher als Ergänzung zu den klassischen Bootsmessen. Es ist kein Geheimnis, dass eine Bootsmesse wie Düsseldorf oder Friedrichshafen für die Aussteller sehr teuer und aufwändig ist. Wir bieten eine kostengünstige Ergänzung zum großen Messeauftritt. Bei uns sollen sich die Leute Appetit holen, dann die Saison genießen und auf der Interboot zuschlagen.