Test Faurby 325
„Venus“ heißt unser Testschiff, und die Göttin der Schönheit passt bestens als Namensgeberin für die hübsch anzusehende Yacht. Die gefällig klassische Linienführung mit gestrecktem Rumpf, niedrigem Freibord, schön gestalteten Sülls und flachem Aufbau mit Sprayhood-Garage sowie tadellos verlegtem Teak im Cockpit und an Deck erfreuen das Auge.
Auffällig ist das sich verjüngende offene Achterschiff mit der Pinnensteuerung. Ein Steuerrad wird auch angeboten, passt bei dieser Bootsgröße aber eher nicht. So sehen es auch die meisten Faurby-Eigner.
Unsere 325 ist eine behutsame Weiterentwicklung der erfolgreichen Faurby 330, die in den letzten zwei Jahrzehnten rund 90-mal gebaut wurde. Bei der Neukonstruktion galt es zu erhalten, was sich als erfolgreich erwiesen hatte. Größten Wert, erklärt uns Faurby-Geschäftsführer Thomas Dan Hougaard während des Testtörns, legte man darauf, dass auch das neue Modell als typische Faurby zu erkennen ist.
Die für kleine Crews ausgelegte Beschlagsanordnung ist ergonomisch vorbildlich. Alle Strecker und Fallen können vom Cockpit aus bedient werden. Auf dieser Yacht an der Pinne zu sitzen, ist ein wahres Vergnügen – besonders wenn man unten angelehnt auf der Cockpitbank sitzt und sich bei Lage mit den Füßen an der gegenüberliegenden Duchtkante abstützt.
Technische Daten
| Länge | 9,80 m |
| Länge Wasserlinie | 8,26 m |
| Breite | 2,80 m |
| Tiefgang | 1,65 m |
| Gewicht | 3950 kg |
| Motor | Volvo Penta D1 - 20 mit 18 PS ( 15 KW ) |
| CE-Kategorie | A |
| Preis | 178260.- € |