Test Faurby 325

01/2012

Test Faurby 325

Dänisches Dynamit
Drei Prinzipien hat sich die dänische Traditionswerft in Skærbæk nahe Fredericia für ihre Yachten auf die Fahnen geschrieben: optimale Segeleigenschaften, größtmögliche Haltbarkeit und hochwertiges Finish.

„Venus“ heißt unser Testschiff, und die Göttin der Schönheit passt bestens als Namensgeberin für die hübsch anzusehende Yacht. Die gefällig klassische Linienführung mit gestrecktem Rumpf, niedrigem Freibord, schön gestalteten Sülls und flachem Aufbau mit Sprayhood-Garage sowie tadellos verlegtem Teak im Cockpit und an Deck erfreuen das Auge.
Auffällig ist das sich verjüngende offene Achterschiff mit der Pinnensteuerung. Ein Steuerrad wird auch angeboten, passt bei dieser Bootsgröße aber eher nicht. So sehen es auch die meisten Faurby-Eigner.
Unsere 325 ist eine behutsame Weiterentwicklung der erfolgreichen Faurby 330, die in den letzten zwei Jahrzehnten rund 90-mal gebaut wurde. Bei der Neukonstruktion galt es zu erhalten, was sich als erfolgreich erwiesen hatte. Größten Wert, erklärt uns Faurby-Geschäftsführer Thomas Dan Hougaard während des Testtörns, legte man darauf, dass auch das neue Modell als typische Faurby zu erkennen ist.
Die für kleine Crews ausgelegte Beschlagsanordnung ist ergonomisch vorbildlich. Alle Strecker und Fallen können vom Cockpit aus bedient werden. Auf dieser Yacht an der Pinne zu sitzen, ist ein wahres Vergnügen – besonders wenn man unten angelehnt auf der Cockpitbank sitzt und sich bei Lage mit den Füßen an der gegenüberliegenden Duchtkante abstützt.

Technische Daten

Länge9,80 m
Länge Wasserlinie8,26 m
Breite2,80 m
Tiefgang1,65 m
Gewicht3950 kg
MotorVolvo Penta D1 - 20 mit 18 PS ( 15 KW )
CE-KategorieA
Preis178260.- €
Mit mehr als sieben Knoten an der Kreuz bei Wendewinkeln um 80 Grad prügeln wir die 9,80 Meter lange Yacht über den Kleinen Belt. Dabei setzt die 325 erfreulich weich in die Wellen ein. Trotz der rauen Bedingungen lässt sich das Schiff genau auf Kurs halten. Als wir auf Raumschotkurse abfallen, stehen schnell bis zu 9,8 Knoten auf dem Speedometer. Das zaubert jedem an Bord nach dem Schrecken zum Start ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht.




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