Sessa Key Largo 24

12/2011

Sessa Key Largo 24

Vierundzwanzig Fuß Vergnügen
Als Hersteller edler Motoryachten ist die italienische Sessa-Werft mit ihren Yacht- und Cruiser-Modellen bekannt. Die Key-Largo-Serie rundet das Werftprogramm sportlich und farbenfroh ab.


Knackige Farben und eine sehr ordentliche Performance auf dem Wasser zeichnen die 24 Fuß lange Key Largo aus, die wir bei idealem Sessa-Wetter, nämlich strahlendem Sonnenschein, auf dem Bodensee fuhren.
Wir entern das für acht Personen zugelassene Schiff vom Heck aus, steigen über die eingeklappte Badeleiter (eine potenzielle Stolperfalle, wenn man das nicht weiß, ansonsten sehr praktisch, da Raum sparend) und betreten direkt mit 1,90 m Breite und 1,65 m Tiefe gut dimensionierte Cockpit.
Vorm Fahrstand sind zwei Einzelsitze montiert, auf denen wir Platz nehmen. Mit dem gut handhabbaren Steuerrad geht’s einfach aus das Box hinaus auf den See, in Hafennähe zunächst im Tuckermodus. Zeit genug also, um die Optionsliste der KL 24 zu studieren.

Technische Daten

Länge6,90 m
Breite2,50 m
Gewicht1400 kg
MotorYamaha F250 DTX mit 250 PS
Maximal-Crew8
CE-KategorieB
Ihre besonderen Stärken in Sachen Komfort zeigt die Sessa Key Largo 24 beim Stillliegen: mit selbst gemachtem Schatten nämlich. Wirklich toll ist der Baldachin, dessen Gestänge fest an Bord installiert ist. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Bimini-Sonnenschutz, der während der Fahrt in der eigenen „Garage“ mitgeführt wird, aus seinem Fach direkt vor der Steuerkonsole befreien und mit Federwirkung aufschlagen. Zwei vom oberen Ende des Biminis in Fahrtrichtung gespannte Flachleinen sorgen für die notwendige Stabilität der Konstruktion, so dass sogar (in mäßigem Tempo) gefahren werden kann.
Denn die Motorkraft, mit der unser Testboot vom Deutschlandimporteur Heuckeroth & Nägele versehen wurde, ist mehr als ausreichend. Als schneller Gespiele für die Sessa kommt ein 250 PS starker Außenborder des Typs Yamaha F250 DETX zum Einsatz. Das wuchtige Aggregat erfreut das Ohr mit vergleichsweise sehr niedrigen Geräuschemissionen, die Magengrube (bei Bedarf) mit echten Temposchuberlebnissen. Bei unserer Messfahrt notieren wir – mit zwei Personen an Bord, kleinen Ribbelwellen auf dem See und gut ausgetrimmten Motor – deutlich über 40 Knoten. Für ein 6,90 m langes und 2,50 m breites Boot sind knapp 80 Stundenkilometer (entsprechend 42,5 Knoten) ein beeindruckender Wert.


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