Prestige 60 S

06/2012

Prestige 60 S

Neues, wirklich Großes kommt aus Les Herbiers. Mit einer Sportbridge statt Fly ist die Prestige 60 S ein ganz neuer Yachttyp. Was noch unterscheidet das neue Flaggschiff vom zwei Jahre alten Erfolgsmodell?

Die uns Mitte März direkt von der Werft für Testfahrten zur Verfügung gestellte, 19,50 m lange Prestige 60 S vereint das Beste aus zwei Welten – also der Flybridge- und der Express-Yachten, den zwei Prestige-Produktlinien. Die 22,5 Tonnen verdrängende Sportbridge-Yacht ist um 1.100 kg leichter als die Flybridge-Version. Sie bietet aber das Fahrgefühl einer Open, wenn man vom Steuerstand im Salon bei geöffnetem Sonnendach pilotiert.

Die Sport-Fly nimmt, mit dem mittig platzierten Steuerstand, nur noch rund die Hälfte der Salonlänge ein und verfügt damit über genug Fläche für eine große Sonnenliege sowie einen kleinen Tisch. Ein dritter, quasi mobiler Steuerstand – das „Mooring-Kit“ – befindet sich im Cockpit an der Steuerbordseite.

Technische Daten

Länge19,50 m
Breite5,12 m
Tiefgang1,32 m
Gewicht22500 kg
Motor2x Volvo Penta IPS 900 mit je 700 PS (je 515 kW)
Maximal-Crew14
CE-KategorieB (küstenferne Gewässer)
Preis1201900.- €
Das Handling des 60 Fuß langen Schiffs könnte besser nicht sein – im Hafen wie auf See. Mit Hilfe der Pods drehe ich auf dem sprichwörtlichen Bierdeckel. Der am Heckspiegel mit 17 Grad aufgekimmte Rumpf hält jederzeit unbeirrt Kurs, egal ob ich das Ruder halte oder loslasse.

Die Wettbewerber der P 60 verfügen durchweg über mehr Power und laufen daher 30 Knoten und schneller. Eines der herausragenden Merkmale unseres Testschiffs, das mit der CE-Kategorie B für küstenferne Gewässer klassifiziert ist, bleibt jedoch die Einhandtauglichkeit. Die Prestige 60 S punktet darüber hinaus mit ihrem hohen technischen Standard und sicheren Fahreigenschaften zu einem erschwinglichen Kurs.

Text: Uwe G. Meiling

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der Print-Ausgabe Juni 2012 des Bootshandel-Magazins