11 Bootslacke im Vergleich
Praxis Impeller-Check
148 Seiten Markt & Magazin
Das hohe Deckhaus mit der riesigen Windschutzscheibe und das große aufgeräumte Cockpit geben einen Hinweis darauf, dass es sich bei der Mazury 700 CC nicht um ein herkömmliches Sportboot handelt, sondern um ein „Fishing-Boot“. Diesen Eindruck verstärken die Rutenhalter im achterlichen Süll und diverse wasserdichte Staukisten unterhalb der Sitzgelegenheiten des Achterdecks.
Am besten gelangt man über den Cockpitsüll ins Boot. Dort ist innen ein mit echtem Teakholz belegter Tritt montiert, der zusammen mit dem Edelstahl-Haltegriff am Aufbau den Einstieg ins 1,65 m lange und 1,90 m breite Cockpit erleichtert. Im tiefen Cockpit fühlt man sich jederzeit sicher. Der Süll ist 70 cm hoch, die Handläufe sind richtig platziert. Am knappen Dachüberstand lässt sich das mit 800 Euro aufpreispflichtige Sonnenverdeck befestigen.
| Länge | 699 cm |
| Breite | 255 cm |
| Tiefgang | 40 cm |
| Gewicht | 1350 kg |
| Motor | Außenborder bis 175 PS (129 kW) |
| Maximal-Crew | 7 |
| CE-Kategorie | C (küstennahe Gewässer) |
| Preis | 29990,00 € |
Mit einer Person an Bord, einem halb gefüllten Sprittank (105 Liter) und dem 214-kg-Motor bringt das Boot rund 1,7 Tonnen auf die kabbelige Kieler Förde – bei heiterem Himmel, 18 ° Celsius und zwei bis drei Beaufort Wind aus Nordost. Als Höchstgeschwindigkeit messen wir 31,3 Knoten. Gestoppt wurden bis zum Erreichen des Maximums 22 Sekunden. Der 16-Ventiler, der seine Kraft aus 2.670 ccm Hubraum schöpft, verbraucht dank elektronischer
Kraftstoffeinspritzung (EFI) und doppelter oben liegender Nockenwelle (DOHC) in diesem Fahrzustand 55 Liter Sprit pro Stunde. Mehr als halbiert zeigt sich der Verbrauch bei Marschfahrt mit 3.500 U/min und 20 Knoten: Dann sind es nur 22 Liter Kraftstoff, was eine gute Reichweite von 180 nautischen Meilen möglich macht.
Text: Uwe G. Meiling; Foto: Kerstin Zillmer
Den vollständigen Text lesen Sie in der Gedruckten Ausgabe 02/2010 des Bootshandel-Magazins