Larson Cabrio 274

02/2010

Larson Cabrio 274

Nicht aus Skandinavien, sondern aus den USA stammt die zum Genmar-Konzern gehörende Bootsmarke Larson. Wir fuhren die 8,50 m lange Cabrio 274 mit Motorisierung von Volkswagen Marine auf dem Bodensee.

Mit in die Rumpfform integrierter Badeplattform ist das 8,59 m lange Boot ein schmucker Kabinenkreuzer mit – für diese Schiffsgröße – großzügig bemessenem Lebensraum auf und unter Deck. Der perfekte Gelcoat des in einer geschlossenen Form gefertigten GFK-Rumpfs glänzt in der Herbstsonne. In Verbindung mit den cremefarbenen Polstern an Deck und dem in einem schönen hellbrauen Karamel-Ton gehaltenen Steuerstand mit analogen Anzeigen hat das US-Boot einen beinahe mediterranen Touch. Nur das Dashboard aus Plastik, eine Holznachbildung, ist Geschmackssache.


Unter Deck geht es wohnlich zu. Links findet sich eine kleine Pantry mit Kaffeebereiter, Mikrowellenherd, überschaubar großen Schapps und Wasseranschluss – alles schlicht und funktional. Links davon, neben dem Niedergang, befindet sich die Mittelkoje, die Tageslicht über den recht großes Fenster zur Plicht hin erhält.

Technische Daten

Länge859 cm
Breite259 cm
Tiefgang87 cm
Gewicht2722 kg
MotorVolkswagen Marine TDI 265-6 mit 265 PS
Maximal-Crew10
CE-KategorieC (küstennahe Gewässer)
Das Schwäbische Meer zeigt sich am Testtag von seiner Schokoladenseite: Kaum Wind und damit so gut wie keine Wellen, dafür strahlender Sonnenschein laden dazu ein, es sich auf den cremefarbenen Polstern bequem zu machen. Aus der schmalen Box manövrieren wir spielerisch leicht hinaus auf dem Messehafen. Der Schwell der Fähre von Romanshorn mit halbmeterhohe Wellen direkt hinter der Hafenausfahrt beeindruckt den Rumpf unseres knapp drei Tonnen (Leergewicht: 2.722 kg) wiegenden Cabrios nicht im Geringsten.


Wir schieben den Gashebel, der sehr gut in der Hand liegt, ganz nach vorn. Das Boot hebt kurz den Bug an, bis wir die Gleitschwelle überschreiten. Die Sicht voraus ist dabei jederzeit ungetrübt. Das Lenkrad unseres Testboots hat etwas Spiel, reagiert aber direkt auf jeden Steuerbefehl. Das Boot läuft in Gleitfahrt wie auf Schienen. In Kurvenfahrt bremst die Larson kaum ab. Auf extreme Rudereinschläge reagiert das US-Boot naturgemäß mit Temporeduktion. Lästige Kavitation bleibt uns aber auch beim lässig absolvierten Slalomkurs erspart.

Text: Stefan Gerhard; Foto: Axel Böhm

Den vollständigen Text lesen Sie in der gedruckten Ausgabe 02/2010 des Bootshandel-Magazins 

Jetzt am Kiosk: die August-Ausgabe

Special Sommer im Hausboot
Bootstest Greenline 33 Hybrid, TG Alfa, Marinekart, Imexus 37 DS
Praxis Alles über Wasserskiboote
 
 
140 Seiten Markt & Magazin
Abo mit Prämie bestellen » Mini-Abo testen »

Was läuft auf dem Wasser

« zurück |  vor »

Neu auf dem Markt

« zurück |  vor »

Jetzt am Kiosk: die August-Ausgabe

Special Sommer im Hausboot
Bootstests Greenline 33 Hybrid, TG Alfa, Marinekart, Imexus 37 DS
Praxis Alles über Wasserskiboote

140 Seiten Markt & Magazin
Abo mit Prämie bestellen » Mini-Abo testen »