11 Bootslacke im Vergleich
Praxis Impeller-Check
148 Seiten Markt & Magazin
Performance-Cruiser ist hier das zentrale Schlagwort. Performance gibt es entsprechend der Beschlagsausrüstung an Deck reichlich, zumal das Testboot mit der Baunummer 5, das uns an der Peene zur Verfügung gestellt wurde, mit dem optionalen Racing-Paket ausgerüstet ist, das auch anspruchsvollen Seglern gefallen dürfte. Doch auch die Standard-Beschlagsausrüstung ist hochwertig.
Ist man mit dem Racing-Paket erst einmal auf dem Wasser gewesen, wird man dieses Extra nicht missen wollen. Für ambitionierte Regattasegler ist dieses Paket ein Muss: Neben der leicht bedienbaren Harken-Travellerschiene gehören dazu unter anderem der Faltpropeller für den 20-PS-Diesel von Volvo Penta, laufendes Gut aus Dyneema sowie stehendes Gut aus Dyform. Dazu gibt es statt des Alu-Gennakerbaums den einschiebbaren Rüssel aus Carbon und einen 1,90 m tiefen T-Kiel mit Bombe. Wer auch flachere Gewässer befahren will, wird lieber den 1,60-m-Standardkiel nutzen. Fürs Trockenfallen ist nichts vorgesehen.
| Länge | 925 cm |
| Länge Wasserlinie | 871 cm |
| Breite | 322 cm |
| Tiefgang | 160 cm |
| Gewicht | 3750 kg |
| CE-Kategorie | C (küstennahe Gewässer) |
| Preis | 77231,00 € |
Am Heck gurgelt es dann zwar mächtig, trotzdem stehen immer noch um die sechs Knoten Geschwindigkeit auf der Uhr. Mit einem Schrick in den Schoten ist dann auch die Rumpfgeschwindigkeit schnell erreicht. Konstrukteur Rob Humphreys hat ganze Arbeit geleistet: Trotz (oder gerade wegen) der beiden Ruderblätter liegt das Boot angenehm und ausgewogen mit mäßigem Druck auf dem Ruder.
Text: Michael Krieg
Den vollständigen Text lesen Sie in der gedruckten Ausgabe 02/2010 des Bootshandel-Magazins