Aquador 21 WAe
Die Aquador-Werft ist bekannt dafür, fein gestaltete Boote zu bauen, die robust und seefreundlich sind. Das kleinste, mit einem Außenborder ausgerüstete 21-Fuß-Modell, fuhren wir im finnischen Tyrväntö.Kein geringerer als Aquador-Werftchef Raimo Sonninen selbst begleitete uns während der Finnboat Small Boat Floating Show auf den Testparcours nördlich von Helsinki.
So unterschiedlich die Layouts der Boote auch sind, eines haben alle gemeinsam: ihre edle Erscheinung. Blauweiße Rümpfe, Teakdecks und Edelstahlbeschläge bestimmen das Bild an Deck. Teakholzwegerungen und auf Hochglanz polierte Kirschholzmöbel finden sich im Cockpit und unter Deck.
Die für sechs Personen zugelassene Aquador 21 WAe ist ein modernes, rundum begehbares Boot, dessen ergonomisches Layout jede Crew erfreut. Im Vorschiff ist es mit einer 2,00 m langen, an der breitesten Stelle zwei m messenden Doppelkoje ausgestattet. Die 1,35 m hohe Kabine kann bei Bedarf als Salon mit Sitzgruppe genutzt werden. Innerhalb der v-förmigen Koje gibt es genug Platz auch für ein Chemie-WC.
Das hochwertige maritime Design unseres Testboots überzeugt. Edel wirken die in Segmenten verlegten Echtholz-Teakbeläge auf den Decks und den 21 cm breiten, gut nutzbaren Gangborden und auch die dunkelblauen Polster, die einen schönen Kontrast zum Teak und dem weißen Aufbau bilden. Gelcoat und Rumpf erstrahlen in gleicher Farbgebung und sind ohne jeglichen Makel.
Technische Daten
| Länge | 6,40 m |
| Breite | 2,49 m |
| Tiefgang | 0,79 m |
| Gewicht | 1690 kg |
| Motor | Mercury Verado mit 250 PS (184 kW) |
| Maximal-Crew | 6 |
| CE-Kategorie | C (küstennahe Gewässer) |
| Preis | 36490.- € |
| weitere Motoren | Außenborder von 170 bis 270 PS (125 bis 198 kW) |
In unterer Gleitfahrt zieht die Aquador 21 WAe mit 17 Knoten bei 3.250 U/min über den Vanajanselkä. Nach 24 Sekunden wird das Maximaltempo gestoppt: Es sind 49,6 Knoten bei 6.150 U/min. Der Mercury-Motor sorgt für ausreichend Schub: Besonders zwischen 3.500 und 6.000 U/min beschleunigt er das 21-Fuß-Boot vehement. 17 Sekunden vergehen, um von der unteren Gleitfahrt auf Höchstgeschwindigkeit zu beschleunigen. Boot und Motor sind eine gute und verdammt schnelle Verbindung eingegangen.
Text: Uwe G. Meiling
Den vollständigen Text lesen Sie in der gedruckten Ausgabe 04/2010 des Bootshandel-Magazins