Daniel Georgus: Bremer Holzexperten in der dritten Generation

05/2009

Daniel Georgus: Bremer Holzexperten in der dritten Generation

Zum modernen Yachtbau gehören nicht nur innovative Verfahren und moderne (Kunst-) Stoffe, mit denen Schiffe auf höchstem technischen Niveau gefertigt werden. Ein Werkstoff ist so aktuell wie vor 50 oder 150 Jahren: Holz.
Vom Teakdeck über die Inneneinrichtung bis zu Accessoires wie dem Cockpittisch macht erst Holz ein Schiff wirklich maritim – und verleiht jedem Wasserfahrzeug jenen Charme, der ein schlichtes Boot zur echten Yacht erhebt.
In der Yachtkonstruktion spielt Holz ebenfalls bis heute eine wichtige Rolle. Beim luxuriösen Einzelbau, Kleinserien für handwerklich ambitionierte Eigner und bei aufwändigen Refitprojekten ist die Handwerkskunst eines klassischen Bootsbauers im Umgang mit dem Naturmaterial gefragt. Nicht zu reden von Bauvorhaben, die Eignern (meist an einem zugigen Herbsttag in der Winterlagerhalle) in den Kopf kommen: der neue Kartentisch, eine Wegerung im Vorschiff gegen den Spak, das Teakdeck im Cockpit.
Ob Profi, Eigner oder Freizeit-Bootssanierer: Alle sind gleichermaßen auf Erfahrung und Know-how eines Holzexperten angewiesen. In Bremen, einer der klassischen deutschen Bootsbaumetropolen, sind die Holzexperten der Firma Daniel Georgus seit annähernd sechs Jahrzehnten Ansprechpartner, wenn es um Holz an Bord und Teak an Deck geht.
In dritter Generation wird das 1950 gegründete Unternehmen heute von Martina Georgus geleitet. „Für uns ist es wichtig, ein kompetenter Ansprechpartner für die Probleme unserer Kunden zu sein“, so Frau Georgus. „Holz an Bord ist unser Metier, da können wir den Yachteigner in allen Bereichen umfassend beraten“, erklärt sie den Erfolg ihres Unternehmens.
Permanente Weiterentwicklung ist ein wesentlicher Teil der Firmengeschichte: Viele Innovationen, die heute in der Branche selbstverständlich sind, nahmen in Bremen ihren Anfang. Mitte der 1980er-Jahre begann man bei Georgus mit der Produktion von Fertigdecks für den Yachtbau. Die Platten mit eingefrästen Fugen waren schnell ein Renner – wenn es darum ging, Teakdeck in Cockpits auf wirtschaftliche Weise zu verlegen.
Mit Massivdecks auf einer nur 2 mm starken Unterbauplatte übernahm Georgus in den 1990ern wieder die Vorreiterrolle. Diese Decks, die qualitativ einem konventionellen Stabdeck in Nichts nachstehen, wurden schnell zum Standard im Bootsbau.
Ein neues Verfahren ohne Unterbau Seit 2004 setzt man an der Weser auf: Die Teakstäbe werden direkt mit der Fugenmasse verbunden – es entsteht ein echtes Stabdeck, das – so wie angeliefert – an Deck verklebt werden kann.
„Der Satz ‚Gibt es nicht’ kommt bei uns nicht vor“, erläutert Martina Georgus den Firmenanspruch. So haben die Bremer Experten auch für den Innenausbau alles im Angebot, was der Werkstoff Holz bietet: von geprüften Sperrhölzern bis zu speziellen Profilen aus Teak, Mahagoni, Sapeli und vielen anderen Holzarten.
Die Kunden schätzen die enorme Erfahrung, darunter Unternehmen wie die Luxuswerft Abeking & Rasmussen, ein Bremer Traditionsunternehmen, so wie Daniel Georgus.

Kontakt:

Daniel Georgus
Simon-Bolivar-Straße 29
28197 Bremen
Tel. (0421) 54 54 11
georgus.de

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