Endlich in der Karibik
An Bord der „Walross IV“, der größten jemals in Berlin gebauten Segelyacht, wurde nach der ersten Atlantiküberquerung ausgiebig gefeiert.
6.12.2007
Nach dem unfreiwilligen Aufenthalt von zehn Tagen in Pasito Blanco (Kanaren) hat „Walross IV“ am 5.12.2007 um 22.00 Uhr UTC seine Atlantiküberquerung fortgesetzt. Positionsmeldung via Iridium: 26° 0´5,0´ N 16°36,7´W, Wind NE 30 kn, Passatwolken, Taube als Schwarzfahrer an Bord, Crew wohlauf.
29.12.2007
Die Nacht mit ausgebaumter Genua gesegelt. Vor Sonnenaufgang gehalst und anschließend Spi 2.2 gesetzt. Kurs auf die Nordspitze St. Lucias. Wind mäßig, 20 bis 23 Knoten. Wenn es so bleibt, ziehen wir vielleicht noch den Spi-Bär aus dem Sack.
15.12.2007
Abends Versuch, mit Flaggleine (75 Meter) Fische zu fangen. Statt Fisch nur eine Wuhling beim Einholen der Leine nach ARC-Anweisung produziert – natürlich ohne Fisch. Geschwindigkeiten über acht Knoten sind wohl für das Fischen mit Leine nicht so richtig geeignet.
18.12.2007Temperaturen steigen unter Deck auf Werte von 30 Grad und mehr. Fast könnte man neidisch werden auf kaltes Winterwetter in Deutschland – aber nur fast! Gestern Nacht den ersten Fisch „gefangen“. Der hatte sich aber lediglich selber ins Cockpit verirrt.
20.12.2007
Nach 14 Tagen auf See erreicht die „Walross IV“ am Morgen St. Lucia.
2.1.2008
Morgens richtig auf St. Lucia eingereist und dann ging es weiter Richtung Süden – St. Vincent. Leider hatte der Wind sehr auf sich warten lassen. Neues Reiseziel könnte anstatt der ursprünglichen Planung Bequai nun auch Wallilabou Bay sein.
7.1.2008
Die Ansteuerung des Schnorchel- und Tauchmekkas Tobago Cays gestaltet sich spannend, die umsichtige Arbeit des Navigators Lukas Lindemann bringt uns sicher an den gewünschten Ankerplatz. Vor uns liegt nur noch der Atlantik, freie Sicht bis zur alten Welt