Endlich in Japan
Mit wechselnden Crews ist die „Walross IV“ von Berlin zu den Olympischen Spielen in Peking unterwegs. Nach der Überquerung des Pazifischen Ozeans kommen endlich große Inseln in Sicht: Japan. Und davor Unwetter.
Zurück auf Guam
13.06.2008, 6:35 Uhr: Gestern morgen sind wir wieder in Guam angekommen. Nach den unschönen Erfahrungen in Yap empfanden wir ein Gefühl des Nach-Hause-Kommens.
Saipan, wir kommen
17.06.2008, 12:00 Uhr: Vorgestern sind wir mit neuer Crew Richtung Saipan ausgelaufen. Heute vormittag Ableger in Saipan Harbour mit Ziel Chichi Jima. Das macht knapp 780 sm.
Blitz und Donner!
19.06.2008, 12:11 Uhr: Lange klappte das Gewitterhopping. Zuletzt rettete sich die Hundewache nur eine halbe Seemeile vor einem achteraus vorbeiziehenden Zyklon. Am Ende der Morgenwache dann mittendrin.
Wenn der Bärenspi zieht
25.06.2008, 11:27 Uhr: Die ganze Nacht und den folgenden Tag zieht uns der Bärenspi nach Norden. Wir schaffen bei 6 Windstärken 13 kn als Spitzenwert. Wir haben 188 sm als aktuelles Etmal und noch 260 sm bis Yokohama vor uns.
Hortensien im Regen
3. 7.2008, 12:00 Uhr: Wir sind aus Yokohama ausgelaufen. Entgegen der Windprognose hatten wir Bft. 6 von vorn, also die richtige Einstimmung für alle Neuen. Nach dem Einstecken des 1. Reffs und dem Verlassen der Tokio Bay konnten wir glücklicherweise unser Ziel anliegen.
Masttoppkollision mit Spornrad 747
10.07.2008, 7:31 Uhr: Am Mittwoch hieß es „Leinen los“ für das nächste Etappenziel, Shin Nishinomiya. Bei leichten Winden kreuzen wir unter Vollzeug zur 2 nm breiten Yura-Enge auf.
Beim Ansteuern des Hafengebietes ist die Einflugschneise des Flughafens Kobe zu beachten, der direkt ins Meer gebaut ist. Schiffe mit Masthöhen über 23 m müssen sich freihalten, also auch wir, da wir unbedingt die Havarieanzeige „Masttoppkollision mit Spornrad 747“ vermeiden wollen.